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Übung

Quantitative Ethanol-Diffusion in Agar-Gel mittels Raman-Spektroskopie

Lernziele:

  1. Erkennen der Vorteile der Raman-Spektroskopie und der IR-Spektroskopie

  2. Schwingungsspektroskopische Auswertung ähnlicher Verbindungen

 

Einleitung:

Zur Demonstration von Diffusion gibt es zwei wichtige Anschauungsversuche: Für den ersten Versuch wird jeweils ein Wattebausch mit HCl und einer mit NH3 benetzt. Anschließend werden sie in die beiden entgegengesetzten Enden eines langen Glasrohrs eingeführt. Die beiden Gase diffundieren durch das Rohr, treffen aufeinander und reagieren zu sichtbarem NH4Cl.1 In diesem Versuch wird in erster Linie der Einfluss der Masse auf die Diffusion vorgeführt, da die Stelle, an der sich das NH4Cl bildet, vom Verhältnis der Molekülmassen der Edukte abhängt. In einem zweiten Versuch wird die Diffusion einer gefärbten Lösung oder eines Farbstoffs anhand der zurückgelegten Strecke bezogen auf die Zeit gemessen. Während bei dieser Methode die zwei wesentlichen Anteile der Diffusion eines Stoffs gemessen werden, wird die Konzentration nicht bestimmt. In manchen Versuchen wird dieses Defizit durch die Verwendung eines Kolorimeters ausgeglichen.

 

In diesem Versuch werden alle drei Variablen der Diffusion gemessen, um die ungefähre Diffusionskonstante von Ethanol in einem Gel auf Wasserbasis mittels Raman-Spektroskopie zu bestimmen.